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Kunde

Museen der Stadt Nürnberg,
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Leistung

Ausstellungsgestaltung

Perspektivwechsel

Das Reichsparteitags­gelände in Nürnberg ist Sinnbild für die Inszenierung von Macht und Volks­gemeinschaft in der NS-Ideolo­gie. Nun veröffentlicht die Historikerin Dr. Hanne Leßau neueste Forschungs­ergebnisse, die zeigen, dass es gleichzeitig ein Ort der Ausgrenzung, der Verfolgung und Vernichtung derer war, die nicht „dazugehörten“. „Das Reichs­parteitags­gelände im Krieg. Gefangenschaft, Massen­mord und Zwangs­arbeit“ heißt die temporäre Ausstellung im Dokumentations­zentrum, die diesen „Perspektiv-Wechsel“ thematisiert.

Gegen den Ewigkeits- und Herrschaftsanspruch der NS-Architektur des Ausstellungsortes lehnt sich die Ausstellungsgestaltung auf: temporär, fragil, asymmetrisch und mit naturbelassenen und recyclebaren Materialien auch nachhaltig. Horizontal gestaffelte Bild-Text-Tafeln bilden eine „Geschichts-Landschaft“ und fordern auch von den Besucherinnen und Besuchern den „Perspektiv-Wechsel“ ein – eine Konzentration von der Architektur auf die Inhalte.

Auftraggeber
Museen der Stadt Nürnberg, Dokumentations­zentrum Reichsparteitags­gelände
Projekt
Das Reichsparteitags­gelände im Krieg. Gefangenschaft, Massenmord und Zwangsarbeit
Branche
Bildung
Standort
Nürnberg
Leistung
Ausstellungsgestaltung
Auszeichnung
Gute Gestaltung 2019: Silber (ddc)
Fotos
Stefan Meyer, Tim Hufnagl